Kreiskrankenhaus OHZ

Krankenhausseelsorge

Der Aufenthalt im Krankenhaus ist für die Betroffenen oft mit Lebenskrisen durch körperliche, seelische, geistige und soziale Beeinträchtigungen verbunden. Die Seelsorge stellt sich hier ganz besonderen Fragen und Herausforderungen der Betroffenen und Angehörigen. Viele Patienten sind mit Leiden und Sterben konfrontiert. Sie stellen sie Sinnfrage und müssen existentielle und folgenreiche Entscheidungen treffen. Krankenhausseelsorge hilft, diese Krisensituation zu bewältigen.

Trost, Annahme und Stärkung bieten  

„Als Pastor verstehe ich mich sowohl als Gesprächspartner für Patienten sowie deren Angehörige als auch für die im Haus Beschäftigten: zuhören, begleiten und aushalten sind die Grundlage der christlich motivierten Krankenhausseelsorge“, sagt Hans Jürgen Bollmann. „In der seelsorgerlichen Begleitung und Begegnung, in Andachten und seelsorgerlichem Handeln kann Annahme, Trost, Entlastung, Verstehen, Stärkung und Ermutigung erfahren werden. Es kann aber auch nötig und möglich werden, die Zerbrechlichkeit des Lebens, die Konfrontation mit Krankheit, Leiden und Tod gemeinsam zu tragen.“

Offen für alle betroffenen Menschen

Die Seelsorge wendet sich nicht nur an die Mitglieder der eigenen Konfession und Religion. Sie ist offen für alle Menschen und erkennt die jeweilige religiöse und weltanschauliche Überzeugung an.

„Grüne Damen“

Pastor Bollmann wird durch die „Grünen Damen“ bei seinen Aufgaben unterstützt. Die Frauen besuchen die Patienten mit großem Einfühlungsvermögen, begleiten diese, verleihen Bücher oder Hörbücher und sind gute Zuhörerinnen. Sie halten die Patientenbücherei auf dem neuesten Stand und sorgen für ein ansprechendes Angebot.

Kontakte zu anderen Hilfsangeboten

Hans Jürgen Bollmann pflegt enge Kontakte zur Suchtberatung des Diakonischen Werkes und zum Ambulanten Hospizdienst. Da er auch Notfallseelsorger ist, tauscht er sich auch mit den Rettungskräften im Hause aus. 

Pastor H.-J. Bollmann