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Demenz - Was können wir tun?
Ein Lebensabschnitt in eine freudlose Zukunft oder Lebensfreude trotz Demenz?
Wir haben noch freie Plätze! Der Mensch kann in der Regel jede seiner Lebenslagen beherrschen. Dies kann sich – krankheitsbedingt – ändern. Ein verstärkter Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit bei älteren Menschen ist keineswegs normal, stellt uns aber zunehmend, mit Erhöhung des Lebensalters der Menschen, vor größere Probleme. Wie bei jeder anderen Krankheit ist eine Behandlung erforderlich.
Bis heute sind die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Altersdemenz zwar nicht heilbar, aber abzumildern und hinauszuzögern. Hier kommt es darauf an, durch ein angepasstes Training den Abfall der Gedächtnisleistung zu verzögern bzw. die Gedächtnisleistung zu verbessern, Fähigkeiten, die im Alltag gebraucht werden, zu erhalten, ebenso die Identität und die Selbstwahrnehmung der Betroffenen.
Die Demenz beginnt unscheinbar und kaum merklich und geht mit zunehmenden Ängsten einher. Dies muss nicht sein, denn auch diese Lebensphase kann erfüllt und wertvoll sein, was unsere Mitarbeiter aus dem seit mittlerweile fünf Jahren betriebenen Montagscafé über erkrankte Menschen berichten. Zur Zeit kümmern sich drei Mitarbeiterinnen – immer montags für drei Stunden – intensiv um die Anwesenden. Einige Hinweise für Betroffene und Angehörige:
• sorgen Sie konsequent für eine ausgeglichene Tagesstruktur,
• für ausreichende Flüssigkeitsaufnahme,
• für gute vitamin- und eiweißreiche Ernährung,
• lassen Sie regelmäßig die Medikamenteneinnahmen im Hinblick auf Dosierung, Kontraindikationen und schädliche Interaktionen von Wirkstoffen überprüfen,
• lassen Sie nichts unversucht, um die Persönlichkeit zu stärken, Isolation zu vermeiden und gehen Sie behutsam mit den Ängsten der Betroffenen um,
• berücksichtigen Sie, dass die Gefühlsebene stärker in den Vordergrund tritt und damit auch Aggressionen freigesetzt werden, auf die Sie besonnen reagieren müssen.
Interessierte Angehörige mit ihren von Demenz betroffenen Partnern/Eltern etc. sind herzlich zu einem Gespräch über eine Teilnahme eingeladen. Wenden Sie sich bitte an unsere Pflegedienstleitung Frau Annette Rebber-Fitzke unter der Telefonnummer: 04791 - 98 60 40.
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