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03.05.2010
Die Kirche geht ab 13. Mai wieder ins Grüne
Der neue Kalender lädt zu 46 Gottesdiensten an den schönsten Orten des Kirchenkreises ein


Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck. Die Kirche geht wieder ins Grüne und lädt alle Interessierten herzlich ein mitzukommen. Bereits zum vierten Mal veröffentlicht der Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck seine Gottesdienste außerhalb der Kirchenmauern in einem achtseitigen Kalender mit dem Titel „Kirche im Grünen“.

Siebzehn Kirchengemeinden mit ihren 46 besonderen Gottesdiensten finden in dem praktischen Westentaschenformat Platz. Wer den Gottesdienstplaner aufklappt, findet darin die Termine, den Veranstaltungsort, Infos zum Gottesdienst und Rahmenprogramm und alle Ansprechpartner mit Telefonnummern für Rückfragen und weitere Infos. Wer nicht mobil ist, kann hier seinen Fahrdienst erfragen und ordern.

Was alle Gottesdienst gemeinsam haben: „Sie sind Einladungen einer offenen Kirche an alle, die sich ansprechen lassen möchten“, sagt Superintendentin Jutta Rühlemann. „Denn hier kommen jung und alt zusammen, feiern ihren Glauben, stärken die Gemeinschaft und schöpfen im Namen Gottes neue Kraft für den Alltag“. Und diese Einladung kommt an: Das zeigen die mehr als 1000 Kirchgänger während der Freiluftsaison und der wachsende Anteil von Menschen, die aus den Nachbar-Kirchenkreisen und dem nahen Bremen kommen.

Zum einen ist es der Ort, der die Gottesdienste so attraktiv macht. Denn sie werden da gefeiert, wo es bei uns am schönsten ist: auf den Bauernhöfen, am Meyenburger Mühlenteich, an der Lübberstedter Windmühle, auf der Waldlichtung in Ohlenstedt, beim Ströher Heimathaus und an vielen anderen Plätzen. Darunter sind Klassiker wie das 132. Missionsfest in Schlussdorf und neue Angebote wie der Torfkahngottesdienst, der am 25. Juli bei Neu Helgoland (Worpswede) anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Landkreises gefeiert wird.

Doch auch das „Programm“ hat Zugkraft. Die Gottesdienste lassen Raum für besondere Formen der Liturgie. Manche Predigten werden op Platt oder von Gästen gehalten. Die Gottesdienste werden begleitet durch die Musik der Posaunenchöre und Chorgesang oder aufgelockert durch szenische Darstellungen der Konfirmanden und weitere Mitwirkende.

Neben den seelischen und geistlichen kommen auch die leiblichen Aspekte nicht zu kurz: Erbsensuppe wird gereicht, Kaffee und Kuchen aufgetischt und Gegrilltes serviert. Natur, Gemeinschaft und lebendige Gottesdienstkultur – sie verbinden sich an 46 Orten zu einer ganz besonderen Erfahrung, die immer mehr Menschen suchen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Kirche im Grünen auch Menschen erreichen, die sich von den übrigen Gottesdiensten nicht so stark angesprochen fühlen“, sagt Superintendentin Jutta Rühlemann.
Kirche entfalte hier ihre integrative Kraft und öffne sich mit einem breiten Angebotsspektrum für Menschen mit unterschiedlichen Erwartungen. „Der neue Kalender soll ihnen zeigen, welche Vielfalt wir zu bieten haben. Er kommt dem zunehmenden Wunsch der Menschen entgegen, frühzeitig die Termine für ihre freie Zeit einzuplanen“.

Der Planer „Kirche im Grünen“ ist in der Auflage von 10.000 Stück erschienen. Er liegt in den Gemeindebüros, im Haus der Kirche, in Rathäusern, in Tourismusbüros, in Banken und im Einzelhandel aus. Die Online-Version kann man auf der Website des Kirchenkreises (www.kirchenkreis-osterholz.de) direkt auf der Startseite oder im Untermenü „Aktuelles & Termine“, Rubrik „Aktuelle Nachrichten“, ansehen und auf den PC herunterladen.

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