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Pastorin Kristina Michaela Herbold ordiniert
Wer ist Kristina Michaela Herbold, werden wahrscheinlich viele fragen. Frau Herbold ist eine junge Frau aus Rosdorf bei Göttingen, die in Celle das Predigerseminar absolviert hat und anschließend auf „internationalen Wegen“ über Wien zu uns in den Landkreis Osterholz gekommen ist. Sie wohnt nun in der Muskaustraße in Osterholz und wird als Pastorin zwei Jahre für unseren Kirchenkreis und unsere Kirchengemeinde St. Marien tätig sein.
Ihr Hauptaufgabenfeld liegt in der Organisation des Kirchentages 2009 für unsere Region. Außerdem wird sie unsere Pastorin Frau Voß bei einigen pfarramtlichen Tätigkeiten unterstützen.
Am 01. Juni begann Frau Herbold das „Abenteuer Osterholz“ mit ihrer Ordination und Einführung im Rahmen eines Festgottesdienstes. Viele Gäste von nah und fern – Familie, Freunde und Gemeindeglieder – hatten sich an diesem Sonntagnachmittag in der Klosterkirche St. Marien eingefunden, um die Einsegnung durch Landessuperintendent Horch mitzuerleben.
Dieser nahm den Frau Herbold ausgesuchten Ordinationsspruch aus Jesaja 54 Vers 10 als Grundlage, sie willkommen zu heißen und ihr Mut zuzusprechen: „Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.“
Nach dem Gottesdienst hatten fleißige Helfer aus der St.-Marien-Gemeinde einen Sektempfang in der Schule am Klosterplatz organisiert. Hier nahmen viele Gratulanten die Gelegenheit wahr, Frau Herbold mit lieben Worten und Geschenken in unserem Kirchenkreis willkommen zu heißen.
„Doch wenn schon für unsere Gemeinde heute ein wichtiger Tag ist, um wie vieles wichtiger ist dieser Tag für sie. Keiner von uns weiß, wohin Gottes Weg sie einmal führen wird, aber immer wird die Klosterkirche St. Marien in Osterholz-Scharmbeck der Ort sein, in dem ihre Ordination stattgefunden hat. Mit ihrem Lebenslauf ist Osterholz-Scharmbeck jetzt fest verbunden.“ Mit diesen Worten fasste der Vorsitzende unseres Kirchenvorstandes, Volker Müller, die Tragweite des Tages in seiner Rede zusammen.
Er schloss seine Ansprache mit der Zusage: „Die Menschen der Gemeinde St. Marien und darüber hinaus die Menschen im Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck begrüßen sie mit offenen Armen und Herzen.“
Bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Stück Kuchen vom reichhaltigen Kuchenbuffet ließen die Gäste den Tag langsam ausklingen.
„Ich fühle mich bereits jetzt ein bisschen heimisch“, sagte Frau Herbold am Ende ihres Dankesrede. Helfen wir ihr, dass dieses Gefühl in ihr wächst!
Annemarie Lampe
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