Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Marien, Osterholz-Scharmbeck
Wir über uns
Die St. Mariengemeinde in Osterholz ist zwar recht klein (ca. 2.200 Gemeindeglieder), aber dafür sehr lebendig. Der hervorragenden Akustik ist es zu danken, dass die Kirchenmusik eine wichtige Rolle spielt: Ein 40köpfiger Flötenkreis, ein großer Posaunenchor, und natürlich ein Vokalchor treffen sich regelmäßig in unseren Räumen.
Eine engagierte "teiloffene" Jugendarbeit verantwortet die Gemeindejugend - mit kompetenter Unterstützung durch die Diakonin - seit vielen Jahren selbst.
Ein Kindergarten (3 Gruppen, integrativ, teiloffene, bewegungs- und projektorientierte Arbeit) ist in der Trägerschaft der Kirchengemeinde.
Besonders stolz sind wir auf unser "Café St. Marien", das von fast 50 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen dienstags, freitags und sonntags betrieben wird.
Über alle anderen Aktivitäten informiert Sie unser Gemeindebrief, den wir Ihnen gern zuschicken.
Geschichte
Die Klosterkirche St. Marien wurde im Jahre 1182 von Bischof Siegfried von Bremen gestiftet. Aber erst unter seinem Nachfolger Hartwig II., wurde der Bau begonnen und schließlich auch vollendet. Die Kirche und das Kloster wurden am 7. September 1196 durch Erzbischof Thidericus von Lübeck geweiht, da Hartwig II. durch die Vorbereitung eines Kreuzzuges verhindert war.
Auch wenn viele Generationen den Kirchenraum nutzten und immer wieder baulich veränderten, ist noch heute der ursprüngliche Raumgedanke gut zu erkennen. Die St. Marien Klosterkirche war ehemals eine dreischiffige, romanische Backsteinbasilika mit einem zweitürmigen Westwerk und fünfstimmigem Geläut.
Leider ist von dem "Closter Unser Lewen Frouwen tho Osterholte, Ordens Sancti Benedicti Bremischen Stiffts" nichts mehr erhalten. Auf seinen Grundmauern steht heute das Kindergartengebäude der Gemeinde. Ein Beispiel gelebter Ökumene ist die Einführung der Reformation in Osterholz. Seit den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts lebten röm.-kath. Nonnen und ev.-luth. Stiftsdamen einträchtig neben- und miteinander im Kloster. Im Jahre 1648, am Ende des 30jährigen Krieges, wurde das Kloster aufgehoben. Alle Klostergüter fielen an die Schwedische Krone. Die Stiftsdamen allerdings durften noch bis 1692 auswohnen. Für kurze Zeit wurde Osterholz sogar nach Scharmbeck eingepfarrt. Seit 1696 allerdings ist die Gemeinde wieder selbständig.
Erst durch die Loccumer Verträge 1965 bekam die Gemeinde wieder die Eigentumsrechte an ihrer Kirche und dem Gemeindehaus zurück. In den nun folgenden Jahren wurden endlich die großen Renovierungsarbeiten begonnen, die den Bestand der Kirche sichern halfen.
Gottesdienst
- Sonn- und Feiertags: 10:00 Uhr
Kontakt
- Kirchenvorstand
- Vorsitzender: Volker Müller
- Telefon: 04791 - 12250
- 2. Vorsitzender: Pastor Georg Ziegler (s. u.)
- Pastor Georg Ziegler
- Finddorfstr. 21, 27711 Osterholz-Scharmbeck
- Telefon: 04791 - 149 631
- Georg.Ziegler@evlka.de
- Friedhofsgärtner Michael Rabe
- Telefon: 04791 - 12528
- DiakonHennes Wegner
- Telefon: 04791 - 980663, Telefax: 04791 - 149633
- E-Mail: KKJD-OHZ@gmx.de
- Café St. Marien
- Maria Ibe
- Telefon: 04791 - 149634 und 04791 - 57436
- Küsterin Anne Bell-Mäkeler
- Kontakt siehe oben