KIRCHEN UND KINO

FRIDAS SOMMER - Die sechsjährige Frida zieht nach dem Tod ihrer Mutter zum Onkel und seiner Familie aufs Land, wo sie nicht nur mit ihrer Trauer zu kämpfen hat, sondern auch mit einer Stiefschwester auskommen muss. Ohne falsche Sentimentalitäten erzählt der Debutfilm von einem zaghaften Neuanfang und porträtiert einfühlsam eine Familie im emotionalen Ausnahmezustand.

Nach dem Tod seiner Mutter wird ein sechsjähriges Mädchen von der Familie seines Onkels aufgenommen. Statt Barcelona erkundet sie nun die Umgebung auf dem Land, doch ihre unkontrollierbaren Launen stellen ihre neue Familie vor große Herausforderungen. Aus den Augen des Kindes erzählt das berührende Drama vom Weitermachen nach einer Katastrophe und kehrt das Seelenleben der Protagonistin behutsam nach außen. Der Film setzt mit großem Gewinn auf momenthafte Szenen, deren Spannungen nicht in allem aufgelöst werden, und räumt den kindlichen Darstellerinnen sensibel den nötigen Raum ein.

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